Die Liste bedeutender Bremer Architekten ist lang. Johann Georg Poppe (1837-1915) kommt schnell auf, wenn man sich auf die Suche begibt. Poppe entwarf Prestige-trächtige Gebäude wie das (heute nicht mehr in Betrieb befindliche) Wasserwerk „Wasserkunst“ (unter Bremern als „umgedrehte Kommode“ bekannt), die Baumwollbörse, das (im 2. Weltkrieg zerstörte) Lloydgebäude, das Parkhaus (heute das Parkhotel), die Villa Frerichs am Osterdeich, die Villa am Goetheplatz und darüber hinaus viele weitere Villen und Anwesen in Horn und Oberneuland.

 

Ein weiterer historisch bedeutender Architekten in Bremen ist der Lüder Rutenberg (1816-1890). Rutenberg entfachte die Erfolgsgeschichte vom Bremer Haus und der Bremer Großbrauerei Beck.

 

Alltägliche Aufgaben eines Architekten

Wenngleich die primäre Motivation zum Architektur-Studium der Drang nach einem kreativen Beruf ist, nicht immer steht die eigene Kreativität im Vordergrund. Ganz zu schweigen von Projekten, die einen verewigen. Ein Architekt ist primär das Bindeglied zwischen Gesetzgeber und Bauherr/in.

 

Weniger ist es die eigentliche Architektur am Reißbrett, mit der sich ein Architekt im Alltag beschäftigt, sondern vielmehr mit den rechtlichen Rahmenbedingungen wie die Einhaltung der Landesbauordnung Bremen, d.h. Brandschutz und Sicherheitsvorschriften, sowie der Energieeinsparverordnung (EneV). Ganz oben auf der Liste befindet sich noch die Vorbereitung von Baugenehmigungsverfahren und die Kommunikation bzw. Koordination zwischen den Behörden, Ingenieuren, Handwerkern und Bauherr/in.

CAD-Zeichnungen eines Architekten für die Bauplanung

Die moderne Bauplanung impliziert viel, aber weniger das romantische Bild vom Architekten, der hauptsächlich Künstler ist. Das macht den Beruf des Architekten aber nicht weniger bedeutend und erfüllend. Wer sein Fach beherrscht und gerne mit den neusten Gesetzestexten arbeitet, bevorzugt die tägliche Arbeit nahe am Kunden.

 

Planung und Koordination von Dachgauben, Haussanierungen, Aufstockungen, Neubauten oder das Lesen von Statiken und die Berechnung von Wohnflächen gemäß Wohnflächenverordnung, das alles und mehr sind wichtige Dienstleistungen, die ein Architekt aus dem Effeff können muss. Wem das als Architekt nicht reicht, kann immer noch an Ausschreibungen für Prestige-Projekte teilnehmen.

 

Am Ende des Generationenstreits der Architektur steht vor allem das Handwerk 

 

Der Bremer Architekt und Hochschulprofessor Gerhard Müller-Menckens verewigte sich z.B. mit seinem Entwurf für das Gebäude der Bremer Bürgschaft und seiner späteren Kritik an der modernen Architektur, die ihr Erbe verkennt. Seine Kritik hat hierbei noch heute Relevanz. Wie oft sieht man vor allem in Bremen architektonische Versuche, die alte oder gar historische Gebäude modernisieren sollen, aber dadurch bloß ihren Charakter untergraben?

 

Einen anderen Blickwinkel dagegen haben Handwerker auf die in die Realität gesetzte Vision eines Architekten. Insbesondere bei baulichen Details versagen optische Hingucker oft durch den Kapillareffekt an den Bauteilen. Oder durch unbedachten Laubbefall auf unzugänglich gestalteten Dächern. Hier wird das Laub ungehindert zu Erde und schließlich zu einem Baum auf dem Dach, der nur aufwendig zu entfernen ist – bis erneut ein Baum im kompostierten Laub keimt. 

 

Besonders beliebt sind für Bremer Architekten seit einigen Jahren Stehfalzbleche oder asymmetrische bzw. verspielte Bauformen ohne Rücksicht auf Schlagseite. Ganze Neubausiedlungen in Bremen wurden dadurch zum Hort an Baumängeln, die sich teilweise erst nach ca. 10 Jahren offenbaren. Zum Schaden der Hausbesitzer. Zumal die kurzsichtig gedachten Bauplanungen oftmals sehr kreative Lösungsansätze vom Abdichtungstechniker verlangen.

 

Kreativität nimmt viel Zeit in Anspruch, während die Kosten möglichst gering ausfallen müssen. Diesen Spagat können die meisten Handwerksbetriebe aufgrund hoher Auslastung nicht bewerkstelligen. Somit warten Hausbesitzer solcher Objekte oftmals Jahre auf eine verhältnismäßige Lösung für ihren Baumangel – ob mit oder ohne einen Gerichtsstreit gegen den übermächtigen Bauträger.

Bauplanung Bremen mit LaGrand®

Architektonische Handzeichnung eines Bungalows als Bauplanung

Aufgrund der Erfahrungswerte hinsichtlich Architekten in Bremen und Baumängeln kann die LaGrand Handwerk GmbH ihren Kunden Lösungen für ihre Immobilien anbieten, die eine wasserdichte Architektur beinhalten. Sofern die Bauplanung Bremen mit LaGrand® als Vermittler durchgeführt wird, können Hausbesitzer sicher sein, dass ihnen in den nächsten 10 Jahren keine teure Überraschung bezüglich ihres Hauses blüht.

 

Die Partner-Architekten stimmen ihre Entwürfe und Baukoordination akribisch mit LaGrand® ab, damit der Wohnraum genauso zuverlässig ist, wie die Bauplanung es vorgesehen hat. Sollte in den nächsten Jahren dennoch ein unvorhergesehenes Problem auftreten, kann die LaGrand Handwerk GmbH als ultraflexibler Handwerksbetrieb präzise beraten und/oder sofort eingreifen und eine Lösung finden. Zudem kann LaGrand® als integrer Vermittler zwischen Architekten und Kunden fungieren. Und zwar aus Kundenperspektive.

 

Über LaGrand® die eigene Bauplanung durchzuführen, hat für den Kunden keine Mehrkosten. Die Vermittlungsprovision trägt der Architekt. Diese/r rechnet nach der Honorarordnung für Architektenleistungen ab, sodass die Kosten marktüblich bleiben. Für die Kunden ergibt sich lediglich der Vorteil, dass sie die LaGrand Handwerk GmbH als absichernde und beratende Fachkompetenz an ihrer Seite wissen.

Bei Fragen, Unstimmigkeiten, Problemen oder Baumängeln sind Kunden nicht auf sich allein gestellt. Und wer schon einmal in Bremen gebaut oder saniert hat, weiß, dass dieser Umstand enorme Kosten spart – nervlich und finanziell.

 

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